Ambulanter Sozialer Dienst

Fürstengartenstraße 22, 32756 Detmold

Tel.-Nr.: 05231 9914-0

Die Aufgaben des ambulanten Sozialen Dienstes der Justiz werden im Landgerichtsbezirk Detmold derzeit von 16 Fachkräften wahrgenommen.

Einstellungsvoraussetzung für hauptamtliche Bewährungs- und Gerichtshelfer sind der erfolgreiche Abschluss des Studiums der Sozialarbeit / Sozialpädagogik sowie die staatliche Anerkennung.

Die Dienst- und Fachaufsicht für die Bewährungshilfe nimmt der Präsident des Landgerichts wahr. Die Ausgestaltung des jeweiligen Bewährungsfalls obliegt den zuständigen Strafrichter/innen bzw. der Strafvollstreckungskammer.

In Angelegenheiten der Gerichtshilfe wird die Fachaufsicht im Einvernehmen mit dem Leitenden Oberstaatsanwalt wahrgenommen.

Die Klientel des ambulanten Sozialen Dienstes der Justiz in Nordrhein-Westfalen setzt sich überwiegend aus straffällig gewordenen Menschen mit vielfältigen Problemlagen zusammen. Zu nennen sind hier insbesondere Arbeitslosigkeit, Überschuldung, Suchterkrankungen, psychische und physische Beeinträchtigungen, soziale Desintegration, verringerte soziale Kompetenz etc.

Zunehmend treten auch Opfer von Straftaten in den Mittelpunkt des justiziellen Interesses. So besteht seit dem 01.01.2017 die Möglichkeit, dass verletzte Opfer von Straftaten im Rahmen der psychosozialen Prozessbegleitung Unterstützung durch Fachkräfte des ambulanten Sozialen Dienstes der Justiz erfahren.

Der ambulante Soziale Dienst der Justiz im Landgerichtsbezirk Detmold bietet Opfern von Straftaten darüber hinaus kostenlose Unterstützung an:

Kinder und Erwachsene, die Opfer einer Straftat geworden sind und in der Hauptverhandlung aussagen müssen, können auf Wunsch im Vorfeld, während und in der Verhandlung von erfahrenen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern begleitet werden. Der individuelle Unterstützungsbedarf wird in einem Telefonat vorab besprochen.

Die Zeugenbetreuung ist in der Regel montags bis freitags von 9.00 – 12.00 Uhr und dienstags und donnerstags von 15.00 – 18.00 Uhr unter der Handynummer 0173-270 3555 zu erreichen.

 

 

 

Am 1.6.2008 wurden in Nordrhein-Westfalen die

Fachbereiche

Bewährungshilfe, Führungsaufsicht und Gerichtshilfe

zu einem ambulanten Sozialen Dienst der Justiz zusammengeführt.

 

 

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